Titelbild: Platz für mich? Ja!

Prominente UnterstützerInnen

Sepp FORCHER

Sepp FORCHER

„Keinem Menschen und am wenigsten sich selber wünscht man, dass ihn das Schicksal so schlägt, dass er zum Bettler werden muss. Daran sollte jeder denken, wenn er einem Bettler begegnet: Er ist ein Mensch wie du und ich.“

Univ.-Prof. Dr. Heinrich SCHMIDINGER

Univ.-Prof. Dr. Heinrich SCHMIDINGER

„Die Würde eines anderen Menschen zu achten bedeutet für mich auch, ihm zu helfen, wenn er in Not ist. Dies empfinde ich nicht als Pflicht, sondern als eine Selbstverständlichkeit. Auch Menschen in Armut beschenken uns – durch ihr Menschsein. Diese Möglichkeit müssen wir ihnen und uns einräumen. Deshalb unterstütze ich die Initiative "Armut hat Platz".“

Dr. Michael NAKE

Dr. Michael NAKE

„Ein beherztes Engagement für Menschen, die Mittel- und Westeuropa wegen der Not in ihrem Land aufsuchen, halte ich für unsere zivilgesellschaftliche Pflicht. Dabei sind konkrete Hilfsangebote und eine sachliche und lösungsorientierte Diskussion gefragt.“

Doraja EBERLE

Doraja EBERLE

„Ich möchte Mutter Theresa zitieren: Die schlimmste Krankheit, die keine Medizin heilen kann, ist das Gefühl unerwünscht und verlassen zu sein.“

Karl ZALLINGER

Karl ZALLINGER

„Der Publizist und Unternehmer Willi Meurer sagt einmal: In einer Welt, in der viele Hände betteln müssen und nur wenige Hände zu geben bereit sind, stellt sich die Frage nach der Wertstellung und Ethik der menschlichen Gesellschaft." Ich bin froh und dankbar, dass sich die Caritas Salzburg für jene Menschen einsetzt, die der Hunger und die Not in ihrer Heimat zu uns treiben. Ihnen zu helfen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, ein Gebot der Stunde. Wäre ich in deren Situation, ich würde wohl auch alles unternehmen, um für meine Familie die Not zu mildern. Eine Stadt wie Salzburg und seine BürgerInnen sollte es sich leisten wollen, so gut zu helfen als möglich!“

Univ.-Prof. Dr. Georg LIENBACHER

Univ.-Prof. Dr. Georg LIENBACHER

„Betteln ist für den, der betteln muss, stets eine Tragödie. Bettelnden Menschen gebührt der Respekt aller anderen Menschen. Eine Wohlstandsgesellschaft muss es aushalten, mit ihren Schwachstellen konfrontiert zu werden. Wenn diese Konfrontation zur Hilfe im Einzelfall oder auch nur zur Beschäftigung mit dem Problem führt, ist viel gewonnen. Klar gestellt werden muss aber auch, dass "organisiertes Betteln" oder "aggressives Betteln" kein Betteln ist, sondern mehr oder weniger geschickte Geldbeschaffung, die staatlich zu verhindern ist. Dies allein schon deshalb, weil damit den Bettlern weitere unzulässige Beeinträchtigung widerfährt.“

Senator Komm.-Rat Wolfgang RADLEGGER

Senator Komm.-Rat Wolfgang RADLEGGER

„Weil mir die Nächsten in Not wichtiger sind als der Schutz von Mozartkugelreservaten. Gott hat seinen Job gemacht - Jetzt sind wir dran.“

Erzbischof Franz LACKNER

Erzbischof Franz LACKNER

„Für mich als Mitglied des franziskanischen Bettelordens ist Armut und Betteln kein Ärgernis und keine Schande. Sorgen wir uns um diese Menschen, die in ihren Heimatländern in bitterer Armut leben und setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Nächstenliebe.“

Brigitte TRNKA

Brigitte TRNKA

„Eine Salzburgerin erzählte mir unlängst, dass ihr Vater als Kind betteln ging. Er musste das tun, um für sich und seine jüngere Schwester das "tägliche Brot" herbeizuschaffen. Das war in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Hier in Salzburg. Heute – nicht einmal 100 Jahre danach – sind es Erwachsene, EU-Bürger aus Südosteuropa, die in unserer Stadt versuchen, der Not und der Ausweglosigkeit in ihren Heimatländern durch Betteln zu entkommen. Ich bin überzeugt, dass es nicht genügt, einige Münzen in den Becher zu werfen sondern dass es gilt, "die Hand zu reichen", um diesen Menschen, hier bei uns und somit später dann, daheim, zu einem würdevolleren Leben zu verhelfen.“

Doris WITZMANN

Doris WITZMANN

„In jedem Menschen gibt es Gefühle von Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Solidarität und Empathie. Beklemmend wird es, wenn diese zurück gedrängt werden durch Angstmache, Misstrauen, Ablehnung. Der derzeitige menschenverachtende parteipolitische Populismus erinnert an verhängnisvolle historische Situationen. Eine Gesellschaft ist daran zu messen, wie sie mitmenschliche Verantwortung definiert und lebt, wie respektvoll sie mit den Schwächsten, mit denen "am Rande" umgeht – mit ausländischen Hilfesuchenden, mit ArmutsmigrantInnen und bettelnden Menschen.“

Superintendent Mag. Olivier DANTINE

Superintendent Mag. Olivier DANTINE

„Weil wir Armut nicht bekämpfen können, indem wir sie einfach unsichtbar machen, müssen auch arme und bettelnde Menschen in einer reichen Stadt Platz haben. Hand aufs Herz: Was nehmen sie uns denn weg, außer die Illusion einer heilen Welt?“

Primar Univ.-Prof. Dr. Friedrich HOPPICHLER

Primar Univ.-Prof. Dr. Friedrich HOPPICHLER

„Jeder Mensch hat das Recht auf menschwürdiges Dasein.“

Carl Philip VON MALDEGHEM

Carl Philip VON MALDEGHEM

„Menschenwürde muss als Prinzip gelebt werden. Deswegen unterstütze ich die Plattform "Armut hat Platz", denn gerade in einer vom Ideal der Makellosigkeit beherrschten Stadt wie der unseren sollten wir die Augen nicht verschließen vor gesellschaftlicher Ungerechtigkeit, die nur ein paar hundert Kilometer entfernt für Bedingungen sorgt, die Armutsmigration erstrebenswert erscheinen lässt.“

Robert PIENZ

Robert PIENZ

„Die Welt wird nicht dadurch besser, dass wir die Wirklichkeit verdrängen, sondern sie wahrnehmen, an uns heran lassen und versuchen, zu verändern, wo es nötig ist. Eine Kultur des Wohlstands und der sozialen Sicherheit sollte stark und selbstbewusst genug sein, sich mit Armut und Unsicherheit auseinanderzusetzen, und zwar von der politischen Verantwortungsebene bis zur alltäglichen kleinen Begegnung.“

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